Neuer Artikel auf neuer URL ;-)

Ich bin aus dem Urlaub zurück und blogge ab sofort auf http://www.dasmarketingexperiment.ch. Schau doch gleich mal vorbei und lies meinen neuen Artikel :-).

Ferienabwesenheit

Liebe Leserinnen und Leser

Ich verabschiede mich in einen Kurzurlaub im schönen Südfrankreich, und da ich noch nicht zu den glücklichen Besitzern eines internetfähigen Telefons zählen darf, wird mein Blog in dieser Zeit etwas verwaisen. Ich bin ab dem 30.7. wieder in alter Frische zurück und hoffe, dass Ihr mich in der Zwischenzeit nicht ganz vergesst.

Liebe Grüsse, Eure Claudia

Ankündigung: Mein Blog jetzt auf eigener Domain!

Ab sofort ist mein Blog direkt unter http://www.dasmarketingexperiment.ch erreichbar! Toll, nicht? Ich würde mich freuen, wenn Ihr meinen Blog ab sofort auf der neuen Adresse weiter mitverfolgt :-).

Liebe Grüsse, ich freue mich auf Euren Besuch!

Claudia

Networking – wen man so alles kennt…

Kontakte sind etwas sehr nützliches und ein unschätzbares Gut in praktisch jedem Geschäftszweig. Eigentlich hatte ich bisher immer gedacht, dass ICH sowas wie Networking nicht die Richtige bin, ich bin schliesslich nur Studentin und kenne keine wichtigen Manager oder Journalisten.

Aber kürzlich ist mir klar geworden: das brauche ich auch gar nicht! Als ich mal genauer darüber nachgedacht habe, habe ich gemerkt, wie viele Leute ich eigentlich kenne, die mir bei meiner Arbeit sehr nützlich sein können.

Angefangen bei meiner Mutter, die als Fotografin bereits die Fotos für unsere Website gemacht hat, über eine Kollegin, die gerade Ihre Ausbildung als Grafikerin beendet hat bis zu einem Vereinskollegen, der Marketingfachmann ist.

Deshalb möchte ich allen Network-Muffeln Mut machen: man muss nicht unbedingt die Bosse der UBS, von Siemens oder Nestlé kennen, es reicht für den Anfang auch bereits, wenn man weiss, wer im eigenen Umfeld besondere Stärken und Talente besitzt. Macht doch mal eine Liste von allen Bekannten und Freunden, die euch in den Sinn kommen und schreibt zu jeder Person deren besondere Stärken oder Hobbies auf. Ihr werdet erstaunt sein, was da alles zusammen kommt! :-)

Blogging, unser Einstieg ins Web 2.0

Heute ist es so einfach geworden, über das Internet mit seinen (möglichen) Kunden zu kommunizieren, dass sich auch kleine Unternehmen dieser Möglichkeit nicht verschliessen sollten. Und so haben auch wir uns dazu entschlossen, ein Firmen-Blog zu starten.

Scheuring BlogAls Dienstleistungsunternehmen ist es für uns fast noch wichtiger, als für Unternehmen, die “handfestes” herstellen, ein Blog zu führen. Mit guten Beiträgen können wir neue Kunden von unserem Knowhow überzeugen, bereits bestehende Kunden werden so wieder auf uns aufmerksam. Also haben wir WordPress installiert und ein hübsches Theme (Layout) dafür gesucht.

Im Moment unterscheidet sich unser Blog von der Website farblich sehr stark, unsere Überlegung war, dass der Blog etwas weniger nüchtern aussehen dürfe, als unsere Website. Ich denke jedoch, im Zuge der Corporate Identity und Wiedererkennbarkeit müssen wir bald einmal ein eigenes, an unsere Website angepasstes Theme, verwenden.

Den Blog aufzusetzen ist eine Sache, ihn auch effektiv zu führen, eine ganz andere. Wie vielen Unternehmern oder auch privaten Bloggern ging es nicht auch schon so. Zu Beginn stürzt man sich voller Motivation in das neue Projekt, aber jede Woche mindestens 3 Einträge zu veröffentlichen, braucht eine Menge Zeit. Zusätzlich muss auch Zeit für das Lesen und beantworten von Blogposts anderer Blogger eingerechnet werden. Und schon bald verläuft der neue Blog im Sand. Es kann helfen, einen groben Plan zu erstellen, worüber Ihr überhaupt bloggen wollt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man sich in seinem Fachgebiet auf einem aktuellen Stand hält. Vielleicht abonniert Ihr Newsletter, lest Fachbeiträge oder stosst im Internet zufällig auf interessante Neuigkeiten, die Ihr Euren Lesern (natürlich mit Quellenangabe und Link) präsentieren könnt.

Eine andere Schwierigkeit ist die Formulierung, ein Blog sollte nicht als herkömmliche Werbeplattform missverstanden werden. Zwar versucht man immer, sich mit seinen Beiträgen in ein positives Licht zu rücken, aber dabei sollte immer der Nutzen des Lesers im Vordergrund stehen. Es lohnt sich, einige der grössten Blogs (z.B: Schockwellenreiter.de, Spreeblick.de oder basicthinking.de)  diesbezüglich etwas genauer anzuschauen und von den Profis zu lernen.

Unser Blog leidet, wie so viele andere auch, unter dem Zeitmangel unseres Geschäftsführers. Zudem ist die Unsicherheit, was denn nun die Pflege des Blogs rein finanziell wirklich bringt, ein weiterer Hemmschuh. Die Wirkung eines guten Blogs wird sicherlich nicht über Nacht sichtbar, aber ich glaube, dass es sich auf Dauer auszahlt, diese Möglichkeit zur Darstellung des Unternehmens zu nutzen.

Zum Schluss noch ein Buchtipp zum Thema Corporate Blogging:
Klaus Eck, Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden. Mehr zum Buch findet Ihr auf meiner Litertur und Tools-Seite.
Besuchenswert ist auch der Blog von Klaus Eck, der gutes Anschauungsmaterial bietet.

Entdeckt im Internet 2

Viewlike.us - Bildschirmauflösungen testen

Dank Bianca habe ich ein super Tool für die Website-Optimierung gefunden: Viewlike.us lässt einen die eigene Website ganz einfach mit verschiedenen Bildschirmauflösungen anschauen. So kann man jederzeit überprüfen, ob das Layout auch für kleinere Bildschirmauflösungen noch funktioniert. Einfach oben rechts die URL eingeben und schon kann man das Resultat ansehen.

Stolperstein Pricing – so finden Sie zum richtigen Preis

Blogparade "Preisstrategien" Logo grossFür ein kleines Unternehmen ist der Preis ein nicht zu unterschätzender Stolperstein. Wie viel ist ein Produkt oder eine Dienstleistung den Kunden wert? Wie viel muss ich mindestens damit verdienen? Wie positioniere ich mich mit meinem Preis gegenüber meinen Mitbewerbern und passt diese Positionierung zur allgemeinen Firmenpositionierung und Unternehmensstrategie?

Ein guter Anfang bei der Preisfindung ist meist der Blick auf den Markt. Zuerst sollten Sie herausfinden, wie das Angebot an gleichen oder ähnlichen Produkten aussieht. Ist ein Überblick über Angebote und Preise erstellt, stellt sich die Frage, wo man sich mit der eigenen Preissetzung platzieren möchte. Passen die eigenen Leistungen eher ins unauffällige Preismittelfeld oder soll der Preis, ob nun besonders hoch oder besonders tief, ein spezielles Merkmal des Unternehmens sein? Ob man den Preis nun besonders hoch oder besonders tief ansiedeln möchte, man muss sich dabei verschiedene Fragen stellen:

  • Erreiche ich mit dieser Preisstrategie mein Zielpublikum?
  • Hebt sich mein Angebot von dem meiner Mitbewerber so ab, dass die Preisdifferenz gerechtfertigt ist? Ist dies auch für den Kunden ersichtlich?
  • Kann ich mir diese Preisstrategie langfristig leisten? Ist die Strategie rentabel?
  • Wie könnten Mitbewerber auf meine Strategie reagieren? Lässt mir deren mögliche Reaktion noch Handlungsspielraum?

Und natürlich ist es mehr als wichtig, die Kundenerwartungen, die Sie mit dem Preis wecken, auch zu erfüllen. Wer sich einen Bentley kauft, erwartet für das Geld, das er in das exklusive Auto investiert, zweifellos auch einen exzellenten Kundenservice, freundliche, kompetente Bedienung und vielleicht sogar das ein oder andere Kundengeschenk.

Wenn Sie Ihr Produkt eher im Tiefpreisbereich ansiedeln wollen, ist es besonders wichtig, dass Sie dabei genau überprüfen, ob sich diese Strategie für Sie auszahlt. Ein zu tiefer Preis kann dem Kunden signalisieren, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung “weniger wert” ist, als andere auf dem Markt. Zudem besteht die Gefahr, dass Ihr Geschäft trotz vieler Aufträge auf Grund zu kleiner Margen nicht rentabel ist. Preise zu senken ist meist einfacher, als eine Preiserhöhung durchzusetzen, deshalb lohnt es sich, zweimal nachzurechnen.

Wir haben uns mit dem Preis unserer neuen Arbeitsorganisations-Software hyperManager eher im Mittelfeld platziert. Als Leitfaden dienten uns dafür die grossen Software-Firmen wie Microsoft oder Adobe. Deren Preise stellen die Obergrenze dessen dar, was die meisten Kunden bereit sind, für Software zu bezahlen. Von diesen Preisen leiteten wir dann unseren eigenen Preis ab.

Ein weiterer Anhaltspunkt für das richtige Pricing ist das eigene Empfinden. Fragen Sie doch einmal Ihre Mitarbeiter oder Freunde und Bekannte, wie viel sie für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bezahlen bereit wären. Seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst, würden Sie den verlangten Preis für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung bezahlen? Oder finden Sie, dass der (zu) tiefe Preis Ihr Produkt minderwertig erscheinen lässt? Fragen Sie auch Ihre Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, nach ihrer Meinung. Sind sie zufrieden mit dem Preis und der dafür erhaltenen Leistung? Was würden sie zusätzlich erwarten und wo wurden ihre Erwartungen übertroffen? Mit Hilfe der Umfrageresultate können Sie dann nach Bedarf den Preis oder das Leistungsspektrum verändern.

Im Rahmen der Blogparade “Erfolgreiche Preisstrategien” auf dem TelefonArt-Blog von Andrea Jülichs und Mike Lekies erhalten Sie garantiert noch viele weitere Tipps, Anregungen und Gedanken zum Thema Pricing. In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen und viel Spass beim Lesen!

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