Mary Poppins‘ Reisetasche oder: Wie positioniert man ein Produkt?

Nachdem nun unsere Website etwas besser auffindbar ist (wobei wir hier noch sehr viel Arbeit investieren müssen, aber dazu ein anderes Mal mehr), müssen wir an unserer Produktpräsentation arbeiten.  Im Moment möchten wir vor allem unser neues Software-Tool pushen, deshalb konzentriere ich mich hier mal darauf.

Die Schwierigkeit liegt unter anderem in der Positionierung. Kennt Ihr noch Mary Poppins, die in Ihrer unscheinbaren Reisetasche die unmöglichsten Dinge verstaut? Unser Tool ist irgendwie ähnlich. Die Software nennt sich hyperManager und ist eine Art Allzweckwaffe für den Arbeitsalltag. Die Software ist einerseits ein Datenbankprogramm, es ermöglicht zweitens die Verlinkung zusammengehöriger Dokumente und Internetlinks und drittens kann man damit HTML-Seiten erstellen oder Internetseiten direkt einbinden. Das Problem daran ist  genau die Vielseitigkeit, die eigentlich ein Vorteil sein sollte. Wie vermarktet man ein Produkt, das so viele Aspekte hat? Wie wirkt man dabei glaubwürdig und seriös statt wie einer der Verkäufer auf dem Teleshopping-Kanal?

Demo von hyperManager für Projektleiter

Demo von hyperManager für Projektleiter

Ein vielversprechender Ansatz ist eine zielgruppengerechte Ansprache. Es ist leichter, einen bestimmten, wichtigen Aspekt des Produktes zu betonen, wenn man weiss, an wen man sich damit richtet. Deshalb arbeiten wir an verschiedenen Demo-Umgebungen, die sich jeweils an eine bestimmte Gruppe wie Projektleiter oder CEOs richten. Im Fall der Projektleiter konzentriert sich die Demo auf Funktionen, die ein Projektleiter benutzt und die seine Arbeit erleichtern. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr euch unsere Demo anschauen.

Bei unseren Broschüren liegt die Sache etwas komplizierter. Die verschiedenen Demo-Umgebungen kosten uns nur die Zeit, die wir dafür brauchen, sie aufzubauen. Broschüren können wir mangels Budget jedoch nicht in 4 oder 5-facher Ausführung anfertigen lassen. Deshalb ist es hier umso wichtiger, dass wir uns genau überlegen, wozu die Broschüre dienen soll. Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, nicht die Wirkungsbereiche der Software in den Vordergrund zu stellen, sondern einen der Vorteile, die der Nutzer von unserer Software hat.

Mehr zur Erstellung unserer Broschüre gibt’s beim nächsten Mal. Wenn jemand eine Anregung zu unserer Demo hat, freue ich mich auf eure Kommentare!

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4 responses to this post.

  1. Was bei uns immer gut ankommt: Case Studies zu zeigen. So bekommt der Interessent ein Bild davon wie man die Software einsetzen könnte. Wir haben auf unserem slideshare-Account auch Case-Studiy Präsentationen hinterlegt. Wenn das für Euch auch interessant ist, dann referenziert doch in der Broschüre auf diese bzw. bindet sie auch auf Eure HP ein.

    Antworten

  2. PS: Oder macht doch einfach ein Video draus: http://www.jingproject.com/ und zeigt es auf YouTube
    🙂

    VG
    Bianca

    Antworten

    • Posted by claudiawehrli on 16. Juli 2009 at 10:55

      Danke schön Bianca, für die tollen Tipps! Mit Jing! habe ich schon für ein anderes Projekt Erfahrungen gesammelt, das wäre wirklich eine Möglichkeit, die ich mal ausprobieren sollte. Case Studies sind auch sehr interessant, das werde ich mal meinem Chef unterbreiten.

      Wünsche Dir einen schönen Tag!🙂

      Antworten

  3. Posted by Gast on 22. November 2009 at 16:18

    Was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde, ist, wie ihr euch von anderen Anbietern abgrenzt. Warum sollte ich eure Software kaufen und nicht die der Konkurrenz?

    Antworten

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