Blogging, unser Einstieg ins Web 2.0

Heute ist es so einfach geworden, über das Internet mit seinen (möglichen) Kunden zu kommunizieren, dass sich auch kleine Unternehmen dieser Möglichkeit nicht verschliessen sollten. Und so haben auch wir uns dazu entschlossen, ein Firmen-Blog zu starten.

Scheuring BlogAls Dienstleistungsunternehmen ist es für uns fast noch wichtiger, als für Unternehmen, die „handfestes“ herstellen, ein Blog zu führen. Mit guten Beiträgen können wir neue Kunden von unserem Knowhow überzeugen, bereits bestehende Kunden werden so wieder auf uns aufmerksam. Also haben wir WordPress installiert und ein hübsches Theme (Layout) dafür gesucht.

Im Moment unterscheidet sich unser Blog von der Website farblich sehr stark, unsere Überlegung war, dass der Blog etwas weniger nüchtern aussehen dürfe, als unsere Website. Ich denke jedoch, im Zuge der Corporate Identity und Wiedererkennbarkeit müssen wir bald einmal ein eigenes, an unsere Website angepasstes Theme, verwenden.

Den Blog aufzusetzen ist eine Sache, ihn auch effektiv zu führen, eine ganz andere. Wie vielen Unternehmern oder auch privaten Bloggern ging es nicht auch schon so. Zu Beginn stürzt man sich voller Motivation in das neue Projekt, aber jede Woche mindestens 3 Einträge zu veröffentlichen, braucht eine Menge Zeit. Zusätzlich muss auch Zeit für das Lesen und beantworten von Blogposts anderer Blogger eingerechnet werden. Und schon bald verläuft der neue Blog im Sand. Es kann helfen, einen groben Plan zu erstellen, worüber Ihr überhaupt bloggen wollt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man sich in seinem Fachgebiet auf einem aktuellen Stand hält. Vielleicht abonniert Ihr Newsletter, lest Fachbeiträge oder stosst im Internet zufällig auf interessante Neuigkeiten, die Ihr Euren Lesern (natürlich mit Quellenangabe und Link) präsentieren könnt.

Eine andere Schwierigkeit ist die Formulierung, ein Blog sollte nicht als herkömmliche Werbeplattform missverstanden werden. Zwar versucht man immer, sich mit seinen Beiträgen in ein positives Licht zu rücken, aber dabei sollte immer der Nutzen des Lesers im Vordergrund stehen. Es lohnt sich, einige der grössten Blogs (z.B: Schockwellenreiter.de, Spreeblick.de oder basicthinking.de)  diesbezüglich etwas genauer anzuschauen und von den Profis zu lernen.

Unser Blog leidet, wie so viele andere auch, unter dem Zeitmangel unseres Geschäftsführers. Zudem ist die Unsicherheit, was denn nun die Pflege des Blogs rein finanziell wirklich bringt, ein weiterer Hemmschuh. Die Wirkung eines guten Blogs wird sicherlich nicht über Nacht sichtbar, aber ich glaube, dass es sich auf Dauer auszahlt, diese Möglichkeit zur Darstellung des Unternehmens zu nutzen.

Zum Schluss noch ein Buchtipp zum Thema Corporate Blogging:
Klaus Eck, Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden. Mehr zum Buch findet Ihr auf meiner Litertur und Tools-Seite.
Besuchenswert ist auch der Blog von Klaus Eck, der gutes Anschauungsmaterial bietet.

6 responses to this post.

  1. Hallo Claudia,

    toll, das Buch kam heute bei mir an (Gedankenübertragung?)😉

    Das Design Eures Firmen-Blogs gefällt mir sehr gut. Am Schreibstil kann man sicherlich noch feilen aber das entwickelt sich oft erst mit der Zeit. Ich hab ihn mir auch gleich mal abonniert weil mich selbst auch das Thema Projektarbeit sehr interessiert (ist ja mein Job ;-)).

    Unser eigener Firmenblog ist selbst noch gar nicht online. Hoffe ja, dass wir hier auch bald zu Potte kommen *herrje* – da seid ihr schon echt weit🙂

    Viele Grüße
    Bianca

    Antworten

    • Posted by claudiawehrli on 22. Juli 2009 at 23:07

      Hallo Bianca
      also die Post-Häufigkeit könnte besser sein, aber immerhin sind wir schon „up and running“😉. Da müssen wir uns doch gleich noch etwas mehr anstrengen, jetzt wo wir eine RSS-Abonnentin haben😀. Gib mir doch Bescheid, sobald Euer Blog online geht, dann schaue ich gerne vorbei und kann sicher noch etwas lernen!
      Beim Buch bin ich noch nicht sehr weit mit Lesen (hmm…vielleicht war ich etwas voreilig mit der Empfehlung, aber es wurde generell positiv bewertet und die ersten paar Seiten lesen sich gut ;-)), da können wir uns ja in dem Fall gleich über die Lektüre austauschen😉. Ich habe übrigens das „Twitter“-Buch über Deinen Blog bei Amazon bestellt und warte schon ganz gespannt auf das Paket.

      Viele Grüsse und gute Nacht
      Claudia

      Antworten

  2. Hi,

    über Nacht sicherlich nicht, aber ich bin mir sicher, dass es sich auf Dauer für Euch „auszahlt“🙂

    liebe Grüße

    Chris

    Antworten

    • Posted by claudiawehrli on 23. Juli 2009 at 10:37

      Hi Chris
      Danke für Deinen Kommentar. Nein, über Nacht funktioniert leider fast gar nichts, da müssen wir schon noch einiges an Arbeit aufwenden. Aber wir bleiben am Ball😉.

      Liebe Grüsse
      Claudia

      Antworten

  3. Tolle Idee und mit „Corporate Blogs“ ist schon mal das richtige Buch gefunden, um dem neuen Blog zum Erfolg zu verhelfen!😉
    Auch wenn nur ein neuer Beitrag pro Woche dazukommt, mit der Zeit wächst der Blog und hilft so sicherlich die eigene Firma bekannter zu machen. Bezüglich der Formulierung denke ich, es kommt gar nicht so sehr darauf an, die Firma/Produkte/Dienstleistungen positiv hervorzuheben, hauptsache man berichtet über etwas Interessantes oder Hilfreiches.
    Alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg!

    Antworten

    • Posted by claudiawehrli on 29. Juli 2009 at 16:17

      Hallo Matthias,

      Danke für Deinen Kommentar🙂. Ich glaube auch, der Wert eines Blogs liegt vor allem darin, dass man sich dadurch einer relativ breiten Öffentlichkeit als Experte präsentieren kann.

      Liebe Grüsse
      Claudia

      Antworten

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